Sprungturm VerlagSprungturmSprungturm
Sprungturm Verlag

| news | shop | artists | events | stores/galleries | press |sprungturm space | contact | agb/imprint |

Jonathan SchallerKlaus Honnef * 1939 in Tilsit, lebt und arbeitet in Bonn

Prof. Klaus Honnef │ Kurzbiographie
Geboren am 14. Oktober 1939 in Tilsit. 1960–1965 Studium der Soziologie und Geschichte an der „Universität zu Köln“. Seit 1960 freier Journalist. Von 1965−1970 Redakteur und Ressortchef für Kultur und seit 1967 auch für Unterhaltung bei den „Aachener Nachrichten“. 1968−1970 Mitbegründer und künstlerischer Leiter des „Zentrums für aktuelle Kunst. Gegenverkehr, Aachen“. 1970−1974 Geschäftsführer des „Westfälischen Kunstvereins“ in Münster. 1974 Heirat mit Gabriele Honnef-Harling. 1974−1999 Ausstellungschef im „Rheinischen Landesmuseum Bonn“. Seit 2000 freier Ausstellungsmacher und freier Autor u. a. für „Kunstforum International“, „Kunstzeitung“ und „Kunstjahr“; „Photonews − Zeitung für Fotografie“, Lebt in Bonn.
1972 Mitorganisator der documenta 5 in Kassel, Abteilung „Idee + Idee / Licht“ zusammen mit Konrad Fischer und 1977 der documenta 6 in Kassel zusammen mit Evelyn Weiß, verantwortlich für die Abteilungen Malerei und Fotografie (erstmals wurde auf einer documenta die Fotografie in ihrer gesamten Bandbreite und bis hin zur Gegenwart gezeigt). Von 1979−1987 deutscher Kommissar für die biennale trigon, Steirischer Herbst, Graz.
1980 Berufung als Honorarprofessor für Theorie der Fotografie an die Kunsthochschule Kassel durch den hessischen Kultusminister. Von 1986−2009 Vertretungsprofessuren und Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen.
1998−2008 Vizepräsident der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes – AICA; Mitglied von ICOM – Deutschland, International Council of Museums – Internationaler Museumsrat; 1989 Mitbegründer und seit 2002 Vorsitzender der Gesellschaft Photo Archiv e.V. in Bonn.
Klaus Honnef hat das Wort „Autorenfotografie“ geprägt und der Fotografie in Deutschland zur künstlerischen Anerkennung verholfen. Er hat die ersten institutionellen Ausstellungen von Gerhard Richter, Lawrence Weiner, Douglas Huebler, Sigmar Polke, Jörg Immendorff, Rosemarie Trockel und Isa Genzken kuratiert. Viele seiner Ausstellungen sind inzwischen Legende: „Verkehrskultur“ (1972), „In Deutschland“ (1979), „Lichtbildnisse – Das Porträt in der Fotografie“ (1982), „Pantheon der Photographie im 20. Jahrhundert“ (1992), „Deutsche Fotografie – Macht eines Mediums“ 1997 und „und sie haben Deutschland verlassen...müssen“ (1997). Zu allen Ausstellungen erschienen umfangreiche Kataloge oder Bücher.

Klaus Honnef hat zahlreiche Bücher geschrieben, darunter das erste Buch zur Konzept-Kunst überhaupt, „Concept Art“ (1971) und über Gerhard Richter (1976), sowie „Kunst der Gegenwart“ (1988) und „Andy Warhol“ (1990), zwei Weltbestseller, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Seine Artikel in Tages- und Wochenzeitungen sowie Fachzeitschriften sind ungezählt. Er ist „Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres“ und Träger des „Kulturpreises der Deutschen Gesellschaft für Photographie“.


Werke im Sprungturm Verlag
network diary 2015